Geboren 1983 in Kassel, an unlovely town north of Frankfurt destroyed by Allied bombs in World War II (The New York Times). Lebt seit 2012 in Wien.

Als Autorin schreibt sie Prosa und Lyrik. Diverse Veröffentlichungen, zuletzt: Auwald, Roman (Verbrecher Verlag 2020), sowie Investitionsruinen, Gedichte, mit Zeichnungen von Jörn Peter Budesheim (Limbus 2021). Für Auwald wurde ihr der Förderpreis der Bremer Literaturpreises 2021 zugesprochen. Erster Preis beim bilingualen georgischen Schreibwettbewerb PenMarathon 2018. Übersetzung einer Erzählung ins Georgische durch Maja Badridse für den PenMarathon Erzählband / მოთხრობების კრებული, Diogene, Tbilisi 2018.

Als Journalistin schreibt sie Essays und Rezensionen zum Beispiel für das Tagebuch und den Freitag. Außerdem arbeitet sie an einer Dissertation darüber, wie Hotels in der jüngeren Literatur dargestellt werden: als Schauplätze heimlicher Affairen, konspirativer Zusammenkünfte, prekärer Arbeit – oder als letzte Ruhestätten.

Übersetzt aus dem Englischen, zuletzt Britt H. Youngs Reportage darüber, wie optimierte Hühner in Äthiopien für mehr Resilienz gegen die Klimakatastrophe sorgen sollen; erschienen im März 2021 im Tagebuch.